Mein Name ist Lucas Gatsas. 1996 ging ich erstmals online. 2005 erstellte ich eine Website und begann, mich autodidaktisch mit Programmierung und Webentwicklung auseinanderzusetzen. Seit mehr als zwei Jahrzehnten beschäftige ich mich intensiv mit der Konzeption und Entwicklung von Websites, Webanwendungen und Mobile Apps und habe meine Kenntnisse dabei kontinuierlich erweitert.
Heute arbeite ich als AI Systems Engineer und bin Gründer von Spacedig AI Lab. Mein Schwerpunkt liegt auf künstlicher Intelligenz, intelligenten Systemen und Automatisierung.
Neben meiner technischen Arbeit beschäftige ich mich intensiv mit Psychologie und Menschenkenntnis. Besonders interessieren mich menschliche Verhaltensmuster, Persönlichkeitsstrukturen sowie die tieferen psychologischen Zusammenhänge und Muster menschlichen Verhaltens.
Neben meiner Arbeit im Bereich Technologie beschäftige ich mich intensiv mit Astronomie und Sonnenfotografie, die einen zentralen Schwerpunkt dieses Blogs bilden. Ich bin Gründer und Direktor der Swiss Solar Observation Society (SSS-SSG).
Weitere Informationen zu meinen Projekten, darunter Astro- und Sonnenfotografie, Sonnenbeobachtung und meine schriftlichen Arbeiten, finden sich auf www.lucasgatsas.com.
Der antike griechische Philosoph Heraklit sagte: „Kein Mensch steigt zweimal in denselben Fluss, denn beim zweiten Mal ist der Fluss nicht mehr derselbe und auch der Mensch ist nicht mehr derselbe.“
Heraklit war der Meinung, dass sich alles ständig verändert und in Bewegung ist. Das klingt paradox, aber vielleicht ist Veränderung die einzige Konstante im Leben.
Der Fluss sieht vielleicht genauso aus, aber das Wasser darin ist schon längst ein anderes. Auch die Zellen in deinem Körper verändern sich ständig. Deine Erinnerungen verblassen und verändern sich mit der Zeit.
Und trotzdem betrachten wir Veränderung oft als etwas Ungewöhnliches oder sogar als etwas Schlechtes. Wir klammern uns an unsere Identität, unsere Beziehungen und unsere Vorstellungen, als könnten sie für immer gleich bleiben. Wir machen starre Pläne für unser Leben und fühlen uns schuldig, wenn sie nicht funktionieren. Wir halten an manchen Menschen fest, obwohl sie längst nicht mehr dieselben sind wie früher. Und wir fühlen uns verletzt oder betrogen, wenn sich jemand verändert.
Doch Heraklits Gedanke kann auch Trost geben. Wenn alles im Fluss ist, bedeutet Veränderung nicht, dass wir gescheitert sind. Sie ist einfach ein natürlicher Teil des Lebens. Veränderung und Entwicklung gehören zum Menschsein dazu.
Ich und alle anderen Menschen werden uns weiter verändern. Wir werden alle irgendwann zu jemand anderem. Also hör auf, den Fluss festhalten zu wollen. Hör auf, von den Dingen zu verlangen, dass sie für immer gleich bleiben. Akzeptiere die Veränderung, denn alles und jeder wird sich verändern.